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Welche Gerätetypen eignen sich als Bord-PC?

 

Notebooks im Fahrzeug?

Echte Notebook scheiden zum Einbau im Fahrzeug meistens aus - auch wenn die Modelle unserer Panasonic Toughbookreihe die notwendige Robustheit mitbringen würden:

  • Eingeschränkte Schockspezifikation und Temperaturbereich - bei den Toughbooks trotzdem um Welten besser als bei üblichen Notebooks
  • Die max. Spezifikationen gelten nur bei waagerecht eingebautem Gerät, weil sonst die Festplatte nicht in ihrer Vorzugsrichtung betrieben wird. Daher ist der Platzbedarf im Cockpit des Fahrzeugs recht groß!
  • Wenn das Gerät im Bereich des Sonneneinfalls montiert wird (dies geschieht beim Notebook eigentlich immer!), dann heizt sich das Gesamtgerät auf und die Prozessorleistung reduziert sich automatisch.
  • Standardnotebooks sind aktiv gekühlt. Das heißt, sie besitzen Lüfter und Lüftungsöffnungen. Die Schnittstellenöffnungen sind meistens nicht abgedeckt und wenn, dann nur mit einer gemeinsamen Klappe. Wird also ein GPS-Gerät angesteckt, so bleibt diese Klappe offen und Staub dringt ein. Die Geräte setzen sich bald mit Staub zu und sterben dann oft den Hitzetod. Auch ein Toughbook ist übrigens nur solange dicht, wie alle Interfacedeckel geschlossen sind! Ein angeschlossenes GPS-Kabel müßte daher genau genommen manuell abgedichtet werden.
  • Auch die extrem robusten Displaygelenke bei den Notebookmodellen der Toughbook-Reihe leiden unter den ständigen Vibrationen. Das Klapp-Display muß unbedingt stabil gehalten werden. Gute Halterungen hierfür werden schnell sehr teuer, komplex, und so voluminös daß sie bestenfalls im LKW zu verwenden sind.

Soll der PC dagegen nur dazu dienen die Digitalkamera auszulesen oder um abends am Lager die Tour für den nächsten Tag vorzubereiten, so spricht eigentlich nichts gegen einen qualitativ hochwertigen Notebook. Dies sind dann gänzlich andere Anforderungen. Der Notebook wird dann während der Fahrt am besten sicher in einem Pelicase verstaut.

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Ein Tablet-PC?

Tablet-PC’s haben - wie auch die Convertibles - gegenüber Notebooks Vorteile wegen des unkomplizierteren Einbaus im Fahrzeug und des viel geringeren Platzbedarfs.
Viele Tablet-PC’s sind für die Logistik unter Indoor-Bedingungen sowie für die Gastronomie konzipiert. Von den Umgebungspezifikationen her sind diese Geräte für den Einsatz im fahrenden Reisefahrzeug nicht ausreichend - wenn auch deren Preis verlockend klingt. Manchmal haben solche Geräte eine fall-geschützte Festplatte. Dies entspricht aber in keinster Weise einer vibrationsfesten Lagerung, die einen Betrieb unter Dauereinsatz im fahrenden Geländefahrzeug erlaubt. Natürlich findet man auch Tablet-PC’s in wirklich hochrobuster Ausführung. Diese liegen preislich aber nicht weit entfernt von einem wesentlich vielseitigeren Convertible-PC, der ansonsten gegenüber einem Tablet-PC keine Nachteile bringt.
Plant man den Einsatz hingegen auch auf dem fahrenden Motorrad, so ist ein Tablet-PC natürlich die einzige Möglichkeit.

Reine Tablet-PC’s sind oft leistungsschwächer und ausserhalb des Fahrzeugs kaum als “Notebookersatz” zu verwenden. Meist besitzen sie embedded-Betriebssysteme oder spezielle Tablet-Versionen. Dies kann (muß nicht!) extreme Probleme verursachen wenn der Benutzer eigene Software nachinstallieren möchte. Zudem vereinen reine Tablet-PC’s die Gruppen Display mit Hintergrundbeleuchtung sowie Zentraleinheit mit Prozessor in einem Gehäuse, was leicht zu thermischen Problemen führt.
Um die thermischen Probleme zumindest zu begrenzen muß das Gerät ein reflektives Display (Daylight-readable) besitzen. Wenn dieses auch noch einen extremen Blickwinkel aufweist, dann erlaubt dies, die Hintergrundbeleuchtung relativ weit abzudunkeln. Manche Hersteller bezeichnen auch ein Display mit besonders heller Hintergrundbeleuchtung als “tageslicht-tauglich”. Dies führt unweigerlich zu den genannten thermischen Problemen weil diese Displays natürlich auch mehr Abwärme erzeugen.

Oft haben Tablet-PC’s einen sogenannten Digitizer-Touchscreen, der sich nur mit einem speziellen Stift betätigen läßt.
Auf den ersten Blick klingt das ganz gut, weil man ja durch versehentliche Berührung mit der Hand den Touch nicht fehlbedienen kann. Nur ist das nicht die Praxis auf Reisen: Das erste Teil, das verloren geht ist natürlich der Digitizer-Pen. Diesen unterwegs aufzutreiben dürfte schwierig werden und mit einem üblichen Stift läßt sich das Gerät nicht bedienen.
Ausserdem: Können Sie sich vorstellen, in einem auf Wellblechpiste fahrenden Auto eine Windows-Schaltfläche zielgenau mit einem Stift zu treffen? Bei diesem Einsatz ist die Trefferquote selbst mit dem Finger auf speziell großen Touch-Buttons bei weitem nicht bei 100%! Die Chance auf Beschädigung des Displays mit dem spitzen Stift liegt dabei wahrscheinlich ähnlich hoch.
Da ist es wirklich besser auf die großen Touch-Schaltflächen einer guten Software sowie auf den eigenen spitzen Finger zu vertrauen.

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Ein Convertible-PC?

Convertible-PC’s wie auch Tablet-PC’s haben im Fahrzeug mehrere Vorteile gegenüber Notebooks wegen des unkomplizierteren Einbaus.
Natürlich sprechen wir hier jetzt nur von robusten Convertible-PC’s wie dem Panasonic CF-19 oder unserem V100. Beide Modelle lassen sich zum Tablet-PC “konvertieren” und sind daher problemlos im Fahrzeug zu montieren.

Reine Tablet-PC’s vereinen die Gruppen Display mit Hintergrundbeleuchtung sowie Zentraleinheit mit Prozessor in einem Gehäuse. Zugegeben, das spart etwas Platz. Die Trennung beider Funktionsgruppen - auch wenn Sie beim Convertible nur durch einen schmalen Luftspalt getrennt sind - bringt jedoch gravierende Vorteile im Temperaturmanagement des Gerätes. Gerade die Hintergrundbeleuchtung erzeugt bedeutende Abwärme, die beim Tablet zusammen mit dem Prozessor das Gesamtgerät aufheizt. Zudem soll die Hintergrundbeleuchtung ja noch möglichst hell sein um das Umgebungslicht zu überstrahlen!  Daher besitzen viele echte Tablet-PC’s bekanntermaßen Temperaturprobleme, die ein Convertible-PC nahezu komplett umgeht.

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Convertible-PC oder fest eingebauter Bord-PC?

Das ist wohl mehr eine Gewissensentscheidung des Anwenders:
 

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Pluspunkte für den Tablet-PC

  • Ein hochrobuster Tablet-PC ist sogar auf dem Motorrad verwendbar.
  • Ein Tablet-PC kann schnell aus dem Fahrzeug entfernt werden.
  • Ein Tablet-PC erfordert wenig Verkabelung im Fahrzeug. es werden im Minimalfall nur Stromversorgung und GPS-Empfänger angeschlossen. Die Pufferbatterie ist ja bereits integriert und so wird keine externe Pufferbatterie oder Stabilisator benötigt.
     

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Pluspunkte für den Convertible-PC

  • Ein Convertible-PC ist auch als Notebook einsetzbar und damit auch ausserhalb des Fahrzeugs voll nutzbar und dem Tablet-PC an Vielseitigkeit weit überlegen.
  • Durch die Trennung von Zentraleinheit und Display mit einem Luftspalt hat der Convertible-PC deutliche thermische Vorteile gegenüber dem Tablet-PC.
  • Ein Convertible-PC kann schnell aus dem Fahrzeug entfernt werden.
  • Ein Convertible-Pc erfordert wenig Verkabelung im Fahrzeug. es werden im Minimalfall nur Stromversorgung und GPS-Empfänger angeschlossen. Die Pufferbatterie ist ja bereits integriert und so wird keine externe Pufferbatterie oder Stabilisator benötigt.
     

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Pluspunkte für den fest eingebauten Bord-PC

  • Der Bord-PC ist ein integrierter Bestandteil des Fahrzeugs und damit auch mit versichert. Im Falle eines Einbruchs kann er kaum entfernt werden.
  • Der Bord-PC wird bei der Einreise an der Grenze oft nicht als solcher erkannt. Ein Notebook-PC muß oft in die Papiere eingetragen oder sogar verzollt werden.
  • Der Bord-PC läßt sich leichter in die Multimedia-Anlage von Reisemobilen integrieren.

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NavCompIII: Hochrobuster Bord-PC zum Festeinbau

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CarComp/CarComp-HD: LowCost Bord-PC zum Festeinbau

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Panasonic CF-19: Hochrobuster Convertible-PC

V100_2_40002

V100: Hochrobuster Convertible-PC

NotePad_1_400

Navlet: Hochrobuster Tablet-PC

Panasonic CF2902

Hochrobuste Panasonic Notebooks (Toughbook)

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