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GPS-Geräte:

...und der geeignete GPS-Empfänger:

Cockpit Landy 400Im Prinzip kann jeder GPS-Empfänger mit NMEA-Ausgang mit einem unserer speziellen Bord-PC’s (NavComp III, CarComp, Toughbooks, V100 Convertible)  oder mit jedem anderen PC verwendet werden. Für die reine Funktionalität des Bord-PC’s reicht sogar eine einfache GPS-Maus als Empfänger aus. Jedoch gehen die Möglichkeiten und Funktionen im Zusammenspiel mit GPS-Geräten von renommierten Herstellern weit über die der einfachen Positionsdarstellung hinaus. Unter Benutzung von TTQV mit einem Garmin- oder Magellan-Receiver können z.B. Wegpunktlisten, Routen und Tracks zwischen Receiver und Bord-PC in beiden Richtungen übertragen werden. TTQV kann einen Garmin-Receiver nahezu komplett kontrollieren.

Wir empfehlen Empfänger von Garmin. Diese haben sich als äusserst robust, komfortabel und geeignet für alle Zwecke erwiesen.
 

GPS-Empfänger für On-Road und Bergsteiger/Wanderer/Mountainbiker:
Die folgende Beschreibung behandelt speziell Empfängertypen, die im Zusammenspiel mit TTQV im fahrenden Fahrzeug eingesetzt werden sollen - speziell in Gegenden, wo übliche Straßennavigationssysteme nicht die erforderliche Datenbasis besitzen. Zur Benutzung ohne angeschlossenen PC, für ausschließlichen Straßeneinsatz, oder nur als einfaches Handgerät zum Wandern oder für andere Aktivitäten gelten andere Voraussetzungen. Wir können das gesamte Spektrum an Garmin-Empfängern liefern. Inklusive der Strassennavigationstypen mit automatischer Routenfindung und akustischer Führung.
Bitte kontaktieren Sie uns für ein spezielles Angebot.

GPS-Empfänger für den Offroad-Einsatz:
Bei der Entscheidung zu einem bestimmten Typen sollten speziell die folgenden Gesichtspunkte überdacht werden:

  • Auf jeden Fall sollten Receivers mit einer externen oder zumindest einer abnehmbaren Antenne bevorzugt werden. Mit integrierter Antenne wird der Empfang unter bestimmten Bedingungen deutlich reduziert oder gar unmöglich (Bäume, hohe Häuser oder Felsen). Sogar bei Platzierung direkt unter der Windschutzscheibe können die Satelliten, die über oder hinter dem Fahrzeug stehen, nicht mehr erkannt werden. Allein dies reduziert schon die Genauigkeit weil die automatische Auswahl von möglichst 120° versetzten Satelliten nicht mehr möglich ist. Wenn jetzt auch noch eine kurvige Strecke gefahren wird, dann muß der Empfänger laufend zwischen den verschiedenen Satelliten umschalten, was wieder Ungenauigkeiten erzeugt. Desweiteren kann auch die hitzereflektierende Beschichtung der Windschutzscheibe den Empfang komplett abschatten.
  • Einen Kompromiss stellen Receiver mit abnehmbarer Antenne dar. Die Antenne kann auch ausserhalb des Fahrzeugs montiert werden und ist mit dem Receiver über ein Kabel verbunden. Dadurch daß die Antenne passiv arbeitet (ohne integrierten Signalverstärker) entsteht ein bedeutender Signalstärkeverlust durch das Kabel und die Steckverbinder. Zusätzlich ist die Befestigung der abnehmbaren Antennen nicht gerade stabil und ist daher nicht ideal für den Offroad-Einsatz.
  • Ideal ist die Benutzung einer Aktivantenne, die am höchsten Punkt des Fahrzeugs platziert wird. Hier hat die Antenne den optimalen Rundumblick und zusätzlich verstärkt zusätzlich das Signal. Damit kann der sich durch das Kabel zwischen Receiver und Antenne ergebende Verlust vernachlässigt werden. Bei der Auswahl des Montageortes muß auf einen ausreichenden Schutz von Antenne und Kabel gegen streifende Äste geachtet werden. Die Fixierung kann durch eine Magnetplatte oder durch Anschrauben erfolgen.
  • Weil der Receiver praktisch immer eingeschaltet ist und der Stromverbrauch durch die angeschlossene Schnittstelle zudem noch ansteigt sollte der GPS-Empfänger vom Fahrzeug versorgt werden können. Hierdurch wird unnötiger Verbrauch von Batterien vermieden - die ja in fremden Ländern oft nicht richtig entsorgt werden - und zudem wird noch einiges Geld gespart. Im Prinzip können auch die Receiver extern versorgt werden, bei denen es nicht speziell spezifiziert ist (siehe folgende Tabelle). Allerdings benötigt man hierzu einen speziellen Spannungskonverter.
  • Soll der Receiver auch unabhängig vom Bord-PC verwendet werden, so sollte er eine gute Auswahl an Karten-Datum und Projektionen, eine lange Batteriestandzeit und einige komfortable Funktionen bieten. Sehr praktisch ist eine akkustische Meldung von Wegpunkten weil der Empfänger ja normalerweise nicht immer in der Hand gehalten wird, sondern eher in einer Tasche verstaut wird. Bei der Planung extremer Reisen sollte bedacht werden, daß der GPS-Empfänger auch im Falle eines Fahrzeugdefektes ein wichtiger Führer werden kann. Normalerweise geschieht ein solches Mißgeschick ja immer dann, wenn die nächste Zivilisation am weitesten entfernt ist.
  • Sofern ein zweiter Handheld-Receiver mit an Bord ist, kann die Wahl auf ein Gerät zum Festeinbau fallen. Diese besitzen ein wesentlich größeres Display und größere Tasten. Daher sind sie während der Fahrt wesentlich leichter zu bedienen.
  • Inzwischen gibt es diverse Typen mit integrierten oder ladbaren Landkarten. Es muß dabei immer bedacht werden, daß nur Karten im speziellen GARMIN-Format geladen werden können. Diese können aus dem Sortiment von GARMIN stammen, oder aus freien Quellen. Dies ist nicht zu verwechseln mit den universell auf dem Bord-PC verwendbaren Karten. Mapping- oder Routing-fähige Geräte machen durchaus Sinn wenn das GPS auch ohne eingeschalteten PC als reiner Straßennavigator dienen soll oder wahlweise auch in ein anderes Fahrzeug (PKW) mit genommen werden soll. Im zentraleuropäischen Bereich haben die ladbaren Karten inzwischen eine Detailtiefe erreicht, die bis hinab zu gesperrten Straßen reicht geht. Auch sind die in den Geräten integrierten Speicher inzwischen so groß, daß man deutlich mehr als nur eine eng begrenzte Region laden kann. Auch aufs GPS-Gerät ladbare topografische Karten (allerdings deutlich in den Details reduziert) sind von Garmin selbst und sogar kostenfrei von privaten Interessengruppen erhältlich (Siehe “Links”). Wo keine ladbaren Karten im Garmin-Format verfügbar sind, bringen diese Eigenschaften jedoch keinen Vorteil gegenüber den günstigeren Geräten ohne Kartendarstellung.
  • Ideal zum Laden eigener Karten sind dabei GPS-Geräte, die austauschbare Speicherchips besitzen, auf die das Kartenmaterial geladen werden kann. Allerdings sind die original Garmin-Chips nicht ganz billig. Neben den Straßennavigatoren der Streetpilot-Reihe, die marktübliche CF-Speicher verwenden, gibt es jetzt neu auch Handgeräte mit Wechselspeicher (Transflash/Micro-SD) aus nahezu allen Geräteserien von Garmin. Sie erkennen diese Geräte am Zusatz “X” im Gerätenamen. Sollen Speicherchips hinzugekauft werden, so sollte hier tunlichst auf professionelle Ware zurückgegriffen werden. Bei uns erhalten Sie nur Speicherchips, deren Spezifikationen (hier vor allem der Einsatztemperaturbereich) denen der GPS-Geräte entsprechen. Ansonsten riskieren Sie einen Geräteausfall aufgrund eines “Lowcost”-Speicherchips.
    Neben dem Wechselspeicher besitzen einige dieser Geräte nun auch Empfänger der neuen SiRF III-Generation. Diese sind so empfindlich, daß die Geräte nun sogar im feuchten Blätterwald oder in der Hosentasche verstaut noch gut funktionieren. Dies muß vor allem beim Vergleich der Anschaffungskosten berücksichtigt werden.
  • Die Straßennavigationsgeräte mit Sprachansage lassen sich zwar uneingeschränkt verwenden, jedoch ist deren Bedienung im Offroadeinsatz sehr umständlich. Eine Ausnahme bildet das GPSmap276C bzw. GPSmap278. In diesem Fall wurde ein “normales” GPS-Gerät zum Straßennavigator mit Sprachansage aufgerüstet. Die Offroad-Bedienung blieb dabei klar und übersichtlich.

Jetzt... Welcher GPS-Receiver für welchen Einsatzzweck ????

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